Band

Paddy’s dead! Hooray!” So lautet der Schlachtruf der Göttinger Paddy’s Funeral, die sich 2008 daran machten, vorwiegend irirsche Folksongs aus den Pubs zu zerren und in Pogo-Manier auf die Bühnen zu schubsen. Getrieben von der Whiskey-geschulten Stimme des Frontmanns Jan Finkhäuser wird mittlerweile auch deutsches, amerikanisches oder jiddisches Liedgut durch ein Riffgewitter gejagt, um mit dem Groove von Levent Burggraefs Schlagzeug und Sebastian Weskes Bass zu einem hörbaren Punkbrett gehobelt zu werden. Von Lisa Wätjen mit Geige und Akustikgitarre verziert, wird das Ganze schließlich zu dem, was sich mit Fug und Recht als „Folk Punk“ bezeichnen darf.

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V.l.n.r: Jan, Lisa, Sebastian, Levent

Mit ihrer druckvollen Mischung aus Folksongs und Punkrock durfte die Band schon die Vorprogramme von Bands wie Mr. Irish Bastard, Die Schröders und Abwärts bestreiten, hat sich als unangefochtener Hauptact beim St. Patricks Day in Göttingen etabliert und tingelt mit Freude im runtergerockten 9-Sitzer durch große und kleine Locations der Bundesrepublik. 2010 erschien das erste selbst produzierte Album „Pour in“ und 2013 die „Celtic Voodoo EP“. Einen Vorgeschmack auf die kommende Veröffentlichung kann man auf Soundcloud genießen.  Doch die Musik von Paddy’s Funeral macht vor allem live richtig Laune – Also, zum nächsten Konzertsaal gestiefelt, ein Bierchen bestellt und dann rein in die tobende Menge!